Aktives Zuhören

- Wenn Sie beginnen, aktiv zuzuhören, sollten Sie auch lange genug durchhalten und den

- anderen vollständig anhören. Es besteht die Gefahr, dann abzubrechen,

- zu moralisieren

- oder zu bewerten, wenn einem das Gespräch über den Kopf wächst, unangenehm wird usw.

- Benutzen Sie beim aktiven Zuhören möglichst nicht dieselben Worte wie Ihr Gesprächs­ partner; meist haben Sie die Empfindungen dann nicht genau genug entschlüsselt.

- Aktives Zuhören ist nicht zu jeder Zeit angebracht. Sie müssen akzeptieren, dass der andere nicht zu jedem Zeitpunkt bereit ist, über sich und seine Probleme zu sprechen.

- Fragen sind häufig ein Signal für Probleme, die sich dahinter verbergen, aber nicht direkt angesprochen werden sollen bzw.. können. Manchmal wird allerdings auch eine direkte

Auskunft gewünscht und aktives Zuhören wäre fehl am Platz.

- Zu Gesprächsbeginn, z. B. nach einer "Anfangsfrage", hat sich aktives Zuhören als sehr günstig erwiesen, da es als eine Art "Türöffner " für ein intensives, persönliches Gespräch wirken kann.

- Beenden Sie das aktive Zuhören bei entsprechenden Signalen: unwilligem Gesichtsaus­ druck, auf die Uhr schauen, Schweigen oder Bemerkungen wie z. B. "Ich glaube, das wärs ...", "Das reicht mir fürs erste ...", "Ich sehe die Sache jetzt etwas anders." usw.

- Der Zuhörer muss relativ rasch für sich entscheiden, ob sein Gegenüber sich mitteilen und "abreagieren" will oder Informationen bzw.. Auskünfte verlangt. Je nach Situation sind sehr unterschiedliche Verhaltensweisen günstig, wobei es auch "Mischbedürfnisse" auf selten des Erzählers geben kann, worauf der Zuhörer eingehen sollte.

Zuletzt geändert: Montag, 13. Februar 2012, 13:33